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The Georgicks of Virgil, with an English Translation and Notes Virgil, John Martyn Ipsi in defossis specubus secura sub alta Otia agunt terra, congestaque robora, Pierius says it is confecto in the Roman manuscript. And Tacitus also says the Germans used to make caves to defend them from the severity of winter, .

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Books By Dietmar Pieper. Usually ships within 1 to 3 weeks. Only 1 left in stock - order soon. Only 3 left in stock - order soon. KiWi German Edition Jan 1, More Information. Anything else? Provide feedback about this page. Back to top. Get to Know Us. Amazon Payment Products. English Choose a language for shopping. Amazon Music Stream millions of songs. Amazon Advertising Find, attract, and engage customers.

Auf die Die allerdings profitieren Agenda war das Thema nur durch ihre tariflich gesicherten gerutscht, weil sich die CSU im 02 04 06 08 10 12 14 Einkommen ohnehin von ausWahlkampf als Schutzmacht kmmlichen Renten. Fr solder Hausfrauen und Mtter profilieren che Gruppen ist das eine gute Option, wollte. Nur den Risikogruppen Betreuungsgeld nicht durchsetzen konn- mit gebrochenen Erwerbsbiografien oder ten. Zur Beruhigung erhielten sie das Ver- Niedriglhnen hilft das nicht.

Allein verhelfen, hat weniger mit dem Kampf die Mtterrente und die Rente mit 63 wergegen die Armut als mit dem Ringen um den die Beitragskassen schneller leeren, einen innerparteilichen Betriebsfrieden als mancher Sozialpolitiker Generatiozu tun. Der Plan dient als Salbe fr die nengerechtigkeit buchstabieren kann. Wunden der Genossen, die noch immer Schon erwgt die Koalition, die gesetzlich an den Rentenreformen der rot-grnen vorgeschriebene Beitragssenkung von Regierungsjahre leiden. Damit nicht genug. Lngst rechnen die Experten der Regierung damit, dass die Beitragsstze mittelfristig steigen mssten, sollte die Koalition ihre Plne umsetzen.

Mathematik ist unbestechlich: Allein die Mtterrenten wrden nach Ausschpfen der Reserven Beitragssatzerhhungen erforderlich machen, heit es in einem internen Papier des Finanzministeriums. Die Sozialabgaben mssten um 0,4 bis 0,5 Prozentpunkte steigen, zugleich knnten die langfristigen Ziele der bisherigen Rentenreformen nicht gehalten werden. Die gesetzlich vorgegebene Beitragssatzobergrenze von 20 Prozent fr wird bei Start der Mtterrente in voraussichtlich berschritten, heit es in der Expertise. Und weil der Staat ebenfalls mehr Geld an die Rentenkasse abfhren muss, wenn die Beitrge steigen, reit das Konzept auch neue Lcken in den Bundeshaushalt.

Kein Wunder, dass sich vor allem unter jngeren Koalitionsabgeordneten Unbehagen breitmacht. Es sei gefhrlich, warnt Linnemann, einfach den Konsens aufzugeben, den die Politik vor mehr als zehn Jahren gefunden habe. Auch Marco Wanderwitz, noch amtierender Vorsitzender der Jungen Gruppe in der Unionsfraktion hlt einige der Koalitionsprojekte fr hochproblematisch. Doch das Grummeln der Jungen ist im politischen Berlin bislang kaum vernehmbar, auch nicht in der Unionsfraktion, in der sich die Anwlte fr Generationengerechtigkeit in frheren Jahren noch lautstark zu Wort meldeten.

Die Mtterrente habe wesentlich zum guten Wahlergebnis der Union beigetragen, gab sich der Fraktionschef berzeugt. Fr ihn ist es der erste Schritt auf dem Weg ins Kanzleramt. Linke Backe, rechte Backe. Sigmar Gabriel lauert. Momente spter kommt der Angriff, aus dem Nichts, aber er sitzt. Gabriel fllt dem Diskussionspartner ins Wort: Das ist rechtswidrig, was Sie hier machen! Es ist der vergangene Freitagnachmittag in Dessau, als Gabriel einen der wenigen Termine in diesen Tagen wahrnimmt, an denen es nicht um Koalitionsverhandlungen geht.

Es geht um Wohnungsnot, aber auch hier ist Gabriel hellwach. Er greift an, ist schlagfertig, attackiert. Gabriel scheint im Moment machen zu knnen, was er will, er kommt bei den Leuten an. Deutschland Er war schon fast gestrauchelt, vor den Anders Gabriels Drift zurck in die Bundestagswahl besser abgeschnitten als Wahlen gab es Plne, den Chef bei einem Mitte.

Er will seine Partei ffnen, perso- die SPD. Doch Ga- nell, vor allem aber in ihrem Denken und Gabriel wei, dass er dafr Verantworbriel hat sich aufgerappelt. Mit Geschick Handeln. Das ist umstritten. Wir mssen tung trgt. Er wei, dass er selbst sich nund Gefhl fr die Situation steuert er unsere Gewissheiten berprfen, sagt dern muss. Er will es anpacken, persnseine Partei in die Groe Koalition, die Gabriel dennoch. Selbst das Betreuungs- lich und politisch einen neuen Weg einsie eigentlich gar nicht wollte.

Seit Wo- geld ist fr ihn neuerdings kein Teufels- schlagen.

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Wieder einmal. Nur so glaubt er, WahlergebKein Wunder, denn das vergangene ne innerparteilichen Widersacher sind nissen um die 25 Prozent entkommen zu Jahr wrde Gabriel am liebsten streiverstummt. Gelingt das, kann er fr al- chen. In mehre- briel sein Spiel ums Kanzleramt endgltig im Raum stand. Festes Einver- Anfang November hat er seinen Testlauf der Partei wurde nach einem Anfhrer nehmen besteht darber, dass Gabriel absolviert und war hinterher mit sich fr den Putsch gesucht.

Unterwegs in der Weltgeschichte (3/6) - Herrscher im Mittelalter

Vizekanzler wird. EbenDoch dazu kam es nicht, und nicht einmal so herrscht vorlufige das dstere WahlergebKlarheit darber, wie die nis konnte ihm etwas anverschiedenen Ministehaben. Weil es die SPD rien gewichtet sind, was ntigte, sich auf Koalifr ihre zahlenmige tionsgesprche einzulasVerteilung unter Union sen. Weil die Genossen und SPD wichtig ist. Weil teilt werden. Mancher dere. Frhzeitig hatte er Konservative wird gar gewittert, dass er die Mitunsicher, ob die eigenen glieder beteiligen msse, Ziele auf der Strecke Koalitionsrunde in Berlin: Eine Falle fr die Union um sie letztlich auch in bleiben und die SPD wieder zum echten Gegner im Kampf um zufrieden.

Vor den Berliner Genossen be- die Pflicht nehmen zu knnen. Wenn er gefordert ist, ist er immer linken Wahlkampfkurs, der vor allem mit wissheiten. Schon die Besetzung der Arbeitsgrupdie Melodie des Sommers geprgt hat. War- pen, aus tausenderlei Proporzgrnden politische Mitte. Und, ganz klar, sein Ziel um nicht? Kernbestand von der Gesellschaft ent- weitgehend geruschlos. Auch Maas um Hilfe, worauf der sich in den bieten kann. Aber nicht nur sein direktes Umfeld kommenden Wahlkampf nicht mehr so turelle Kluft zwischen der SPD-Kernkategorisch ausschlieen darf wie bislang.

Deutschland in die eigene. Es ist eine, aus der es kein Zurck mehr gibt. Der Weg fhrt ins Kanzleramt. Oder ins Aus. Er will sich nicht mehr an linken Trumen und sozialdemokratischen Wohlfhlthemen abarbeiten. Jetzt will er aktiv gestalten. Auch deshalb ist sein Interesse an den Themen Wirtschaft und Energie deutlich ausgeprgter als etwa an Solidarrente oder Arbeitsmarkt. Sollen andere im Regierungsalltag die Leiharbeit begrenzen oder Rentenabschlge begrnden, Gabriel will sich in der Wirtschaft einen Namen machen, Unternehmensgrndungen erleichtern, den Ausbau der Netze vorantreiben und die Energiewende deichseln: kologisch ja, aber auch arbeitspltzeschonend und vor allem fr die Brger bezahlbar.

Die Unionsspitze hat Gabriel inzwischen als veritablen Gegner erkannt, seit einigen Tagen ist man auf der Hut. Heute erkennen die Konservativen, dass Gabriel zum gefhrlichen Konkurrenten wird, dass seine Agenda viel weiter reicht, als nur seine SPD unfallfrei in ein Bndnis mit der Union zu bugsieren. Auch die Unionsspitze geht inzwischen davon aus, dass der nchste SPD-Kanzlerkandidat jener schwergewichtige Mann sein drfte, der in den Koalitionsrunden eine so serise und solide Rolle zu spielen versteht.

Schlielich wre er am Ende bereit, fr Heizkostenzuschuss, Mtterrente und Internetverbindungen die Steuern zu erhhen. Die Union msste dann hingegen ihr zentrales Wahlversprechen brechen. Oder sie streicht ihre Liste mit Versprechungen wieder zusammen. Auslser war ausgerechnet ein Papier, das die Wirtschaftspolitiker mit stolzgeschwellter Brust vorgelegt hatten.

Dummerweise sah es neue Ausgaben in Hhe von 15 Milliarden Euro vor. Beim Koalitionstreffen am vergangenen Dienstag mahnte Seehofer strikte Kostendisziplin bei den Verhandlungen an. So kann es nicht weitergehen, polterte der CSU-Chef. Was Geld kostet, kommt nun auf eine Extraliste.

Die Halle wird dann zum Logistikzentrum des grten Experiments der bundesdeutschen Parteiengeschichte. Das Willy-Brandt-Haus ist in Aufregung. Mal bemerken die Genossen, dass die bentigten Papiermassen nur mit langem Vorlauf bestellt werden knnen. Mal beschweren sich Parteimitglieder, dass es keine Mglichkeit zur Online-Abstimmung gibt. Dabei hat Andrea Nahles schon genug mit den Koalitionsverhandlungen zu tun. Die Generalsekretrin musste in den vergangenen Tagen feststellen, dass innerparteiliche Demokratie zudem eine teure Sache ist.

Dazu kommen noch die Schlitzmaschinen, die eigens angeschafft werden mssen, weil die ehrenamtlichen Helfer mit dem ffnen der Wahlbriefe nicht nachkommen werden. Zwlf Gerte mssten wohl besorgt werden, schtzt man in der Parteizentrale. Vielleicht sogar mehr. Nahles hat deshalb schon vor Wochen eine Aktion gestartet, die die Genossen dazu ermuntern soll, am Ende ihr Kreuz zu machen. Hort allen bels erklrt worden waren. Diese Kehrtwende ist schon heikel genug.

Doch wenn der Mitgliederentscheid ein Erfolg werden soll, mssen sich die Genossen auch an alle Fristen und Regeln halten. Bis zum Dezember, 24 Uhr, mssen sie beim Parteivorstand eintrudeln. Du bist dafr verantwortlich, dass die Unterlagen rechtzeitig eingehen, heit es streng in dem Flugblatt. Es wrde dann wohl auf einen Sonderparteitag hinauslaufen. Obwohl man ja eigentlich die innerparteiliche Demokratie strken wollte. Eines jedenfalls ist klar, heit es im Willy-Brandt-Haus. Wir haben dann eine ziemlich komplizierte Lage.

Deutschland Zeiten gefasst machen. Und es richtet sich nicht nur gegen ihn, es geht gegen das gesamte Establishment der Partei. Ohne jede Vorwarnung wurden bei den Vorstandswahlen der Landesvorsitzende Nils Schmid mit 71,5 Prozent und die Generalsekretrin mit gerade 55 Prozent der Delegiertenstimmen abgewatscht. Es herrscht ein Misstrauen unter den Parteimitgliedern, sagt der hessische Generalsekretr Michael Roth.

Die Elite der Partei steht unter Beobachtung, sie handelt auf Bewhrung. Jede zu euphorische Bemerkung ber eine Groe Koalition macht verdchtig. Die Erwartungen der Basismitglieder sind diffus. Sie erwarten Professionalitt von ihrer Fhrung und gleichzeitig neue Gesichter an der Spitze.

Sie wollen eine Neuaufstellung der Partei, nur fr sie selbst soll mglichst alles bleiben, wie es ist. Sie freuen sich ber die blhende konomie im Land, aber sie verbieten sich jeden Stolz auf die Agenda und ihren Begrnder Gerhard Schrder. Es ist eine schwierige Situation, mit der Sigmar Gabriel umgehen muss. Die erste Etappe ist nun der Bundesparteitag. Doch selbst wenn die drei Tage nach Plan verlaufen und Ende November ein Koalitionsvertrag steht, ist da noch die Mitgliederbefragung. Und damit ein hohes Restrisiko.

Denn empfiehlt Gabriel seinen Mitgliedern die Zustimmung, und die lehnen mehrheitlich ab, wre dieses Misstrauensvotum von solcher Wucht, dass Gabriel wohl nur der Rcktritt bliebe. Aber wie wird die schweigende Mehrheit reagieren, jene Genossen, die nie zu einer Mitgliederversammlung kommen, die nur die Abbuchung ihres Mitgliedsbeitrags tolerieren und sich sonst als schweigende Zuschauer gerieren?

Erfahrungsgem sind vor allem die zur Stimmabgabe motiviert, die sich rgern und aufbegehren. Sie sind die groe Unbekannte. Und der Risikofaktor. Und jetzt darf Sigmar Gabriel ber diese Schwelle blo nicht stolpern. Gelenkte Demokratie Angela Merkel sperrt sich gegen einen konservativen Spitzenkandidaten bei der Europawahl. Die christdemokratischen Regierungschefs waren gekommen, um eine gemeinsame Linie in der Europapolitik festzulegen, stattdes-. Gegen Ende meldete sich Angela Merkel.

Sie halte nichts von der Idee eines Spitzenkandidaten, sagte die deutsche Kanzlerin. Aber man msse zur Kenntnis nehmen, dass bereits Fakten geschaffen worden seien. Es war ein erstaunliches Eingestndnis. Ausgerechnet Merkel, die von sich behauptet, die Dinge vom Ende her zu denken, musste zugeben, dass sie die Dynamik des bevorstehenden Europawahlkampfs falsch eingeschtzt habe.

Er sttzt sich dabei auf den Lissabon-Vertrag, der bei den Europawahlen zum ersten Mal greift. Danach muss der Rat der Staats- und Regierungschefs das Ergebnis der Wahlen bercksichtigen und die Abgeordneten konsultieren, bevor er einen Personalvorschlag unterbreitet. Fast alle Parteien haben daher beschlossen, Spitzenkandidaten aufzustellen.

Nur Angela Merkel und groe Teile der europischen Christdemokraten sind noch nicht in der neuen Zeit angekommen. Beide waren sich schnell einig, dass der nchste Kommissionsprsident nicht automatisch aus dem Kreis der Spitzenkandidaten rekrutiert werden drfe. Merkel warnte davor, den Kommissionsprsidenten parteipolitisch zu instrumentalisieren, wo er doch eigentlich zur Neutralitt verpflichtet sei. Doch in Wahrheit will Merkel einen Behrdenchef, der von ihr abhngig ist; nicht das Volk, sondern die Kanzlerin und die anderen Regierungschefs sollen in Brssel die Knigsmacher sein.

Wenn es um Europa geht, ist Merkel eine Anhngerin der gelenkten Demokratie. Es lge nahe, einen erfahrenen christdemokratischen Regierungschef gegen Schulz aufzubieten, aber kaum einer ist bereit, seinen sicheren Job daheim fr einen Wahlkampf mit offenem Ausgang zu riskieren. Schulz hingegen sammelt fleiig Untersttzer. Die ntige Mehrheit im Rat haben derzeit weder Christdemokraten noch Sozialisten.


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Der Sozialdemokrat jedenfalls rechnet fest mit Untersttzern aus dem konservativen Lager. Sagen Sie es nicht weiter, sagte der Mann, aber ich hoffe, dass Sie Kommissionsprsident werden. Es wird kaum zu halten sein. Ob Seehofer und Merkel ihr Versprechen halten knnen, ist allerdings fraglich. Warum die lautesten Maut-Befrworter leise werden, wenn es um die Details geht, lsst sich erklren: Die Einnahmen fr die Vignette sind mit ber vier Milliarden Euro wohl zu optimistisch kalkuliert, sie lassen sich kaum einspielen.

Wrden die deutschen Autofahrer aber parallel zur Einfhrung der Vignette um ein paar Milliarden entlastet, knnte unterm Strich sogar Geld fehlen angesichts des desastrsen Zustands deutscher Straen ein absurdes Resultat. Denn der Brsseler Verkehrskommissar Siim Kallas hat vergangene Woche klargestellt: Egal, ob In- oder Auslnder, jeder muss fr die Benutzung der deutschen Autobahnen zunchst einmal den gleichen Preis zahlen.

Erst in einem zweiten Schritt knnte die Bundesregierung fr die deutschen Autofahrer dann eine Kompensation beschlieen. Nicht nur, weil die Kanzlerin noch vor kurzem das Diktum verbreitete: Mit mir gibt es keine Pkw-Maut. Denn bislang kann niemand schlssig erklren, wie das Wunder gelingen soll, auslndische Autofahrer an der Finanzierung der Infrastruktur zu beteiligen, deutsche aber nicht zustzlich zahlen zu lassen.

Fr die Koalitionsverhandlungen am vergangenen Donnerstag hatte er ein Konzept versprochen, zitierte dann aber nur aus einem drren Papierchen voller Plattitden. Klger war danach niemand, es Dafr soll die Kfz-Steuer sorgen. Sie knnte um rund 40 Prozent sinken. Und Elektroautos sind fr zehn Jahre sogar ganz von der Steuer befreit.

Eine Jahresvignette fr die Fahrt auf deutschen Straen wird aber kaum fr weniger als Euro zu haben sein. Der Besitzer eines Porsche Cayenne dagegen wrde Geld sparen. Das ist nicht nur sozial uerst ungerecht, es ist auch kologisch hchst fragwrdig, heit es aus der SPD. Wie aus der Koalitionsarbeitsgruppe zu hren ist, schickten die sozialdemokratischen Unterhndler Ramsauer am Freitag vergangener Woche deshalb einen Katalog mit ber 30 offenen Punkten.

Sie wollen konkrete Antworten, unter anderem auf die Frage, ob die Vignette auch auf Bundesstraen gelten soll, ob auch Kleinlaster einbezogen werden und welche konkreten Vorgaben Brssel macht. Ganz gleich, wie der Minister antwortet: Absehbar ist, dass sein Konzept aus vielen Ausnahmeregeln hier und zahlreichen Sondervorschriften dort bestehen wird. Die fragwrdige Idee einer PkwMaut, die nur Auslnder zahlen sollen, wird so noch fragwrdiger.

Zumal vllig ungeklrt ist, ob die erhofften Einnahmen berhaupt zusammenkommen. Doch das Gutachten ist umstritten, nicht zuletzt, weil es von der Maut-Betreiberfirma Ages stammt. Es sollte einen stutzig machen, wenn ein Unternehmen, das ein System verkaufen will, zu dem Ergebnis kommt, dass sich die Einfhrung lohnt, sagt ein Insider. Fraglich ist nicht nur, ob die Einnahmen von deutschen Autofahrern berhaupt zusammenkommen. Die Expertise sagt auch voraus, dass auslndische Pkw-Besitzer fr fast ein Viertel des Geldes sorgen werden, obwohl sie weniger als sieben Prozent des Verkehrs auf Autobahnen verursachen.

Kritiker halten das fr utopisch. Es gibt also noch viele Ungereimtheiten. Die Verkehrs- und vor allem die Finanzpolitiker der Koalition werden deshalb eher auf Nummer sicher gehen, wenn sie sich tatschlich zur Maut entschlieen. Das heit: die Vignette erst einmal einfhren, abwarten, wie hoch die Einnahmen sind und erst danach berlegen, wie deutsche Autofahrer entschdigt werden knnen.

Schlielich haben sie es so schon einmal gemacht: versprach die Regierung den deutschen Spediteuren, sie bei der Einfhrung einer Lkw-Maut entsprechend zu entlasten. Das Bezahlsystem kam , doch der angekndigte Ausgleich trat erst vier Jahre spter in Kraft und fliet lngst nicht mehr im zugesagten Umfang.

Immerhin war das Bundesamt fr Gterverkehr fr einen kleinen Jobboom verantwortlich: Mehr als Mitarbeiter bearbeiten dort inzwischen die Frderprogramme fr die Laster-Branche. Fr die Genossen ist klar: Es wird keine Panzer fr autoritre Regime mehr geben. Es geht dann um Dinge, die ihr wirklich wichtig sind. Um Steuern zum Beispiel oder den Mindestlohn, um die groen Fragen des gesellschaftlichen Fortschritts. Oder es geht um den lukrativen Export von deutschem Kriegsgert ins Ausland.

Eigentlich hatte eine Diskussion ber Rstungsexporte gar nicht auf der Tagesordnung gestanden, aber pltzlich entbrannte eine Debatte. Schlielich meldete sich auch Angela Merkel zu Wort. Die Sorgen der Rstungsindustrie waren Teil der Koalitionsverhandlungen geworden.

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In der SPD musste mancher Verhandler schlucken. Es ging jetzt um sozialdemokratische Grundsatzfragen, um Menschenrechte. Schon vor Mitte der Koalitionsverhandlungen zeichnet sich ab, dass die Rstungsexporte in den kommenden Jahren ein Dauerstreitpunkt der Groen Koalition sein drften. Denn obwohl am Donnerstag bei dem Thema eine Einigung verkndet wurde, bleiben wesentliche Fragen in der Exportpolitik ungeklrt. Die Union legt die Einigung so aus, dass alles bleibt, wie es in der schwarz-gelben Regierungszeit war.

Auch in Zukunft werde die Bundesregierung mit leichter Hand den Verkauf von Panzern in die Golfregion und nach Indonesien durchwinken knnen, so wie es in den vergangenen Jahren passiert ist. Geradezu nahtlos wrde sie ersetzt durch eine Sozi-Doktrin. Bisher war die Regierungslinie, Partnerlnder in Krisenregionen eher mit ordentlichen Waffen auszustatten, als die Bundeswehr in neue Einstze zu schicken.

So legitimierte die Kanzlerin stetig steigende Exporte in alle Welt. Der Bundessicherheitsrat nickte etwa im Sommer eine Voranfrage zur Lieferung von bis zu deutschen Kampfpanzern des Typs Leopard 2. Sofern am Ende der Deal zustande kommt. Tatschlich drfte es mit derlei Geschften in Zukunft eng werden. In der verkndeten Einigung haben die Unterhndler, Verteidigungsminister de Maizire und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, betont, dass bei Rstungsexportentscheidungen die Politischen Grundstze fr den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rstungsgtern aus der rot-grnen Regierungszeit verbindlich gelten sollen.

Streng ausgelegt verbieten diese Grundstze dennoch einen Verkauf von Kriegsgert in Lnder, die systematisch gegen Menschenrechte verstoen. Damit wird es schwieriger, an der ffentlichkeit vorbei Entscheidungen ber Waffengeschfte zu fllen. Denn immerhin mssen in Zukunft genehmigte Geschfte kurz nach der Sitzung des Bundessicherheitsrats dem Bundestag gemeldet werden. Die ffentlichen Debatten ber das Thema werden also mutmalich zunehmen.

Bisher reichte ein offizieller Bericht ein bis zwei Jahre nach der erteilten Genehmigung des Geschfts aus. Denn wenn am Ende im Bundessicherheitsrat entschieden wird, so das Kalkl der Sozialdemokraten, ist man dort personell ohnehin mchtig vertreten. Mit dem Auen-, Entwicklungs-, Justiz- und Wirtschaftsressort knnten vier der anwesenden Fachressorts mit Sozialdemokraten besetzt werden. Genug, um manchen fragwrdigen Export in die Golfregion oder andere kriselnde Lnder zu stoppen, so die Hoffnung.

Deutschland lernte. Von der Leyen, so zischeln ihre Feinde gar nicht so leise, stehe als Frau ohne Trmpfe da. Die Koalitionsgesprche sind fr von der Leyen voller Zumutungen. Denn die Ministerin muss ber ein Ressort verhandeln, fr das sie bald nicht mehr zustndig sein wird. Sie will Auenministerin noch nichts fest vereinbart ist, ist eines sicher: Von der Leyen wird das Arbeitswerden und knnte doch auf ministerium nicht behalten. Das beeinem ungeliebten Posten landen. Das Auenministerium, das sie mchigentlich ist es eine der leichtes- te, geht vermutlich nicht an die Union.

Das ihre Zuhrer fr sich zu gewinnen. Aber hat von der Leyen in den vergangenen am vergangenen Montag im CDU-Prsi- Wochen so deutlich gemacht, dass es dium wollte ihr das einfach nicht gelingen. Kenntnis nehmen mssen, wie die UnterVon der Leyen wei, dass ihr Schicksal hndler der Union in frhlicher Einigkeit in der Hand der Kanzlerin liegt, mit der mit den Sozialdemokraten eine Wohltat sie nicht nur gute Erinnerungen verbinnach der anderen unters Volk bringen den.

Schon einmal kam es wegen einer wollen. Schnelles Internet fr jedes Dorf, zustzliche Milliarden fr die Forschung. Die Kanzlerin verlangte Aufklrung. Von der Leyen flchtete sich in Paragrafen, sie brauchte viele Worte, die am Ende alle wie Beschwichtigungen klangen. Es war kein glanzvoller Auftritt. Volker Bouffier, der hessische Ministerprsident und von der Leyens Tischnachbar im Prsidium, beugte sich herber und fragte: Fr Schler und Studenten ist aber kein Mindestlohn vorgesehen, oder?

Der konservative Ministerprsident nahm den ungewohnt defensiven Auftritt der populren Ministerin interessiert zur Kenntnis. Damit ist er nicht allein. Nicht wenige im obersten Fhrungsgremium der Union beobachten mit kaum verhohlener Freude, dass die populre Modernisiererin der CDU zu den Verliererinnen des Berliner Koalitionspokers zhlen knnte.

Von der Leyen hatte sich nicht ins Gesprch gebracht, fand jedoch rasch Gefallen an der Idee, als erste Frau das hchste Staatsamt zu bekleiden. Sie kokettierte ffentlich damit und war entsprechend blamiert, als Merkel in letzter Minute Christian Wulff den Vorzug gab. Sie tut so, als fge sie sich schicksalsergeben in ihre Situation.

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Doch das sieht ihr nicht hnlich. Auf der anderen Seite wei Merkel, was sie von der Leyen verdankt. Sie war im Wahlkampf neben der Kanzlerin sichtbar, unermdlich in Stadthallen und in den Talkshows. Doch was, wenn Merkel ihr einfach keinen Posten anbieten kann, der den unaufhaltsamen Aufstieg der ehrgeizigen Politikertochter fortsetzen wrde?

Es ist ein kleiner Termin fr die Fernsehnachrichten, bei den Koalitionsgesprchen ging es um sperrige Dinge, Arbeitsmarktfragen, Detailregelungen. Doch von der Leyen versteht es, selbst damit noch eine Botschaft zu platzieren. Das, was wir hier besprechen, hat Auswirkung fr Millionen von Menschen, sagt sie. Es sind diese Fhigkeiten, auf die Merkel nicht verzichten will.

Von der Leyen gilt als Allzweckwaffe und als nahezu unverzichtbar. Doch man wei auch, dass diese Allzweckwaffe nicht unbegrenzt eingesetzt werden kann: Die siebenfache Mutter wrde nicht alles mit sich machen lassen. An Eigensinn und Unabhngigkeit hat es ihr nie gefehlt. Das zeigt sich auch wieder bei den Koalitionsverhandlungen. So msste die Ministerin in ihrer Arbeitsgruppe an vorderster Front fr die Mtterrente streiten. Deutschland haben, war eines der wenigen konkreten Versprechen in Merkels Wahlkampf. Zum Wahlkampfschlager der Union referierte in ihrer Arbeitsgruppe nicht die Ressortchefin, sondern die bayerische Sozialministerin Emilia Mller.

Deutlicher htte von der Leyen nicht zeigen knnen, wie wenig sie vom Herzensanliegen der Unions-Frauen hlt. Merkel hat die Eigenmchtigkeit von der Leyens sei es bei der Frauenquote, sei es bei der Lebensleistungsrente nicht geschtzt, aber doch toleriert. Sie hat kein Interesse daran, dass ihre populrste Ministerin am Ende als Verliererin dasteht. An diesem Dienstag werden die beiden gemeinsam in Paris auftreten bei dem von der Arbeitsministerin mitinitiierten Gipfel gegen Jugendarbeitslosigkeit.

Merkel wrde von der Leyen das Auenamt zukommen lassen. Die Ministerin ist weltgewandt, spricht Englisch und Franzsisch. Doch derzeit sieht es nicht danach aus, als knnte die Union danach greifen. Daher ist es gut mglich, dass Merkel von der Leyen am Ende nur das Ressort anbieten kann, fr das sie in aller ffentlichkeit bereits abgewinkt hat das Gesundheitsministerium.

Zudem msste sie zuallererst ihren berzeugungen abschwren. Schlielich hatte sie sich mal als glhende Anhngerin der Kopfpauschale hervorgetan. Die knnte sich das vorstellen, sie ist in Brssel geboren, Europa ist ihre Leidenschaft. Doch auch dieser Ausweg hat einen Haken. Zum einen will Merkel in Berlin nicht auf von der Leyen verzichten, denn die Zahl der Kabinettsmitglieder mit Strahlkraft ist berschaubar. Vor allem kann ihr die Kanzlerin keine feste Zusage machen: Die Entscheidung ber Kommissionsposten fllt erst nach der Europawahl im Mai.

Nach auen gibt sich von der Leyen gelassen. Sie war schon einmal in einer hnlichen Situation. Schlielich lie sie einen Mitarbeiter in Merkels Bro anrufen. Ob man sich den Termin fr die Vorstellung einfach mal frei halten solle, rein vorsichtshalber? Ach, hat Ihnen noch keiner Bescheid gesagt? Die Antwort kam einer Erlsung gleich. Damals jedenfalls. Sie fhrt viel Rad, geht zum Eisenbiegen, wie sie sagt, ins Fitnessstudio und kriegt schnell schlechte Laune, wenn ich nicht wenigstens einmal am Tag ins Schwitzen komme.

Die grten Anstrengungen aber erwarten Sitte, 52, neuerdings im Bro. Als neue Parlamentarische Geschftsfhrerin der Linken muss sie den Auftritt der nunmehr grten Oppositionspartei im Bundestag organisieren. Und genau damit beginnt ihr Problem: Die Linke hat weniger. Parlamentarier, weniger Geld und weniger Personal als in der letzten Wahlperiode.

Und damit auch weniger Fachkompetenz, um die Regierung zu kontrollieren. Wie die Genossen ihre Aufgabe seris bewltigen wollen, wissen sie selbst noch nicht. Weil die Partei bei der Bundestagswahl zwlf Mandate verloren hat, muss ihr Parlamentsapparat entsprechend schrumpfen. Um mglichst viele der bisher ber Fraktionsmitarbeiter und deren Erfahrungsschatz halten zu knnen, hat Sitte vergangene Woche mit dem Betriebsrat ber ein sogenanntes solidarisches Arbeitszeitmodell verhandelt, das der Fraktionsvorstand diese Woche abnicken soll.

Lohnverzicht und mehr Teilzeitvertrgen bewegt werden. Angesichts klammer Kassen verhalten sich die Arbeiterfhrer mithin wie bse Kapitalisten: Den knftigen Kurzarbeitern schwant schon, dass Teilzeit fr sie vor allem weniger Geld fr den gleichen Aufwand bedeuten kann. Heikel wird es auch, wenn es um neues Personal fr die Abgeordnetenbros geht. Sitte erhielt von Fraktionschef Gregor Gysi den Auftrag, die Truppe mittelfristig auf ein rot-rot-grnes Bndnis vorzubereiten. Doch die linken Parlamentarier neigen oft dazu, ihre Assistenten streng nach ideologischen Kriterien zu rekrutieren.

Ausschlaggebend ist mitunter nicht die Qualifikation, sondern die Mitgliedschaft etwa in der Antikapitalistischen Linken. Die Volksvertreter sollten bei der Mitarbeiterauswahl strker auf die Fachkompetenz fr die Arbeit in den Ausschssen achten, mahnt Sitte. Was er von seinen Abgeordneten erwartet, hat Gysi unmissverstndlich vorgegeben: Kompetenz, Disziplin und eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit alles Tugenden, mit denen seine Genossen bislang nicht immer glnzten. Wenn die Regierung um neun Uhr etwas verkndet, will ich sptestens eine halbe Stunde spter fundiert reagieren knnen, sagt Gysi.

Aber wer soll das leisten? Mehrere kompetente Linke, die sich in der Steuerpolitik oder der Geheimdienstkontrolle profiliert hatten, flogen im September aus dem Bundestag. Immerhin: Im Haushaltsausschuss, dem wichtigsten Kontrollinstrument der Opposition, will Gysi ein bekanntes Gesicht prsentieren: Gesine Ltzsch, die dem Gremium seit angehrt, soll den Vorsitz bernehmen. Aber nicht jedem Genossen ist wohl bei dem Gedanken. Als Parteichefin orakelte Ltzsch noch ber Wege zum Kommunismus und bietet damit in jeder Haushaltsdiskussion eine willkommene Angriffsflche fr Spott.

Whrend sich Gysi ffentlich in Zweckoptimismus bt Die Fraktion wird die neue Verantwortung meistern , klagt er intern ber das neue Geflle zwischen Regierung und Opposition. Im letzten Bundestag konnte die SPD als ungleich grerer Oppositionsfhrer auf einen gutausgestatteten Apparat zurckgreifen und die Fachkompetenz der von ihr regierten Lnder nutzen. Die kleine Linken-Schar scheint dagegen auf verlorenem Posten. In der Fraktion sitzen gerade einmal fnf Abgeordnete mit juristischer Vorbildung. Das hat in der Partei immerhin die Einsicht befrdert, auch mal ber ideologische Grben hinwegzusehen.

Um sich beim Thema Brgerrechte zu verstrken, erzhlt Geschftsfhrerin Sitte, habe sie mit den jngst bei ihr eingegangenen Bewerbungen kein Problem. Es handelt sich um ehemalige Mitarbeiter der FDP. Die beiden Emissre hatten eine Menge Fragen zum Lauschangriff der Vereinigten Staaten, der die deutsch-amerikanische Freundschaft so empfindlich beschdigt hat: Seit wann wurde das Handy von Angela Merkel abgehrt, und ist es wirklich vorbei?

Und wie kann das Vertrauen wiederhergestellt werden? Inhaltlich lie der amerikanische General die deutschen Spitzenbeamten allerdings auflaufen. Antworten zu den Spionagevorwrfen? Am Montag wurde jedoch schnell deutlich, wie holprig der Weg zu vertrauensbildenden Manahmen werden wrde. Denn auch beim zweiten groen Anliegen, mit dem Maaen und Schindler zu ihren US-Partnern reisten, kamen sie keinen Millimeter voran: dem von der Bundesregierung geforderten bilateralen Verzicht auf Spionage.

Brennan trafen. Fr denkbar halten die Amerikaner lediglich eine vage bereinkunft zwischen den Geheimdiensten, die nun in einer Rohfassung vorliegt. Das Papier Arbeitstitel: Kooperationsvereinbarung besteht aus zwei Passagen. In einem ersten Teil sind die Bereiche definiert, in denen die Geheimdienste eng zusammenarbeiten wollen. Das ist der einfache Part, da beide Seiten auf diesen Gebieten ohnehin bereits eng kooperieren. Als deutlich sperriger erweist sich Teil zwei des Papiers, in dem es um den sensiblen Bereich der Spionage gehen soll und mgliche No-Spy-Vereinbarungen.

Da scheinen die Spielrume der Amerikaner klein. Zudem wrde ein verbindliches No-SpyAbkommen niemals geheim bleiben und Begehrlichkeiten bei vielen anderen Staaten wecken. Im Kanzleramt macht man sich nichts vor: So sehr man sich ein Abkommen mit Substanz, womglich sogar ein vlkerrechtlich bindendes, auch gewnscht hat: Es ist nicht zu bekommen. Und ein Streit bis zum uersten, sagt ein hochrangiger Geheimdienstmann, sei wegen der Bedeutung des transatlantischen Bndnisses keine Option.

Bis Ende des Jahres soll immerhin ein unterschriftsreifes Dokument vorliegen, das die Beziehungen der Geheimdienste neu sortiert. Die Amerikaner, heit es in deutschen Sicherheitskreisen, seien zu einer neuen Art der Zusammenarbeit bereit. Mglichst zeitgleich will die Bundesregierung eine gemeinsame Erklrung auf Regierungsebene verabschieden, also zwischen Auswrtigem Amt und State Department oder zwischen Kanzleramt und Oval Office.

Einen Vertrag, dem die Parlamente zustimmen mssten, wird es nicht geben. Vom juristischen Standpunkt her, so Khan, sei die Lage schon jetzt eindeutig: NSA-Mitarbeiter mssen sich auf deutschem Gebiet selbstverstndlich an deutsches Recht halten auch wenn sie Diplomatenstatus genieen.

Merkels Handy anzuzapfen sei nach hiesigem Strafrecht fr jeden verboten: fr Deutsche, fr Amerikaner, fr Diplomaten jedweder Herkunft. Der Opposition ist das zu wenig Wissen und zu viel Ahnungslosigkeit. Tatschlich ist der Weltmarkt fr Software und Internetangebote fest in amerikanischer Hand. Niemand kann sich sicher sein, dass dort nicht auch Spionagetechnik verbaut ist, warnt Norbert Pohlmann, Vorstandsvorsitzender vom Bundesverband fr IT-Sicherheit.

Nun sollen nicht nur deutsche ITStart-ups gefrdert werden. Daten sollen ihre Heimat am besten gar nicht mehr verlassen. Auf diese Weise knnten fremde Mchte nicht mehr mitlesen. So lautet die schlichte Botschaft, die Politik und Unternehmen gerade dem Volk verkaufen. Tatschlich aber finden nur rund 40 Prozent des deutschen Internetverkehrs zwischen heimischen Computern statt. Doch manche Internetanbieter nutzen fr den Datentransport auch amerikanische Provider wie etwa Level 3. Rund 30 Prozent des innerdeutschen Internetverkehrs sind abhrfhig, schtzt Pohlmann. Die Deutsche Telekom will dies ndern und ein rein deutsches Internet bauen.

Datenpakete sollen in Zukunft so gelenkt werden, dass sie nur ber deutsche Leitungen verschickt werden, wenn sie einen hiesigen Absender und Empfnger haben. Die Telekom arbeitet intern mit groem Eifer an technischen Lsungen fr ein solches Internetz. Derzeit, so Manager des Konzerns, laufen Gesprche mit diversen Netzbetreibern, um sie fr eine einheitliche Lsung zu gewinnen und Preise fr das gegenseitige Nutzen der Leitungen zu vereinbaren. Der technische Aufwand scheint dabei geringer als ursprnglich gedacht. Hauptschlich msste die Software angepasst werden. Inzwischen glauben die Telekom-Techniker sogar, ein eigenes Netzwerk fr die Schengen-Staaten realisieren zu knnen, um Daten untereinander sicher auszutauschen.

Grobritannien, das mit der NSA eng zusammenarbeitet, wre dann nicht dabei. Die Telekom hofft auf entsprechende Gesetze der Bundesregierung. Diese Rechtssicherheit, heit es in Bonn, wre hilfreich, um das Projekt schnell umsetzen zu knnen. Ohne Rechtsrahmen drohten mglicherweise Klagen von Wettbewerbern und Nutzern wegen Diskriminierung oder Einschrnkungen des Datenverkehrs.

Kritiker werfen dem Konzern vor, lediglich einen Werbegag zu produzieren. Der Nutzen eines deutschen Internets sei dahin, sobald der Kunde Dienste wie Google nutzt und der Datenverkehr auf auslndische Datenleitungen gelenkt wird. Dann unterliegt er den dortigen Spielregeln. Beides sei vllig inakzeptabel.

Wir bestehen auf umfassender Aufklrung. Bislang gibt die NSA nur zu, was bereits erwiesen ist. All statements are effectively double, and some are obscure. Oracles depend on this obscurity. Dedications and other acts of ostentatious piety are costly signals, like the signals conveyed by royal monuments.

Signals of this sort permit the signaler to accumulate prestige; at the same time, they give material benefit to the community. Religious communication in later periods has some of these features, but it lacks the outstanding feature found in antiquity: ubiquity. Most ancient historical records are, formally speaking, religious records: the doings of the gods; the outcome of rituals, portents, and divine judgements; the countless plagues and famines caused by divine displeasure, or victories and harvests due to divine complaisance.

Religion is everywhere in the ancient communications stream, as advertising today; or propaganda was at the height of communism and fascism. In Mesopotamia , rulers wrote letters to the gods. In Greece , gods inspired verses for the edification of oracular consultants. In both these societies, as well as in Egypt , gods made suburban boat trips, and worshippers for their part gratefully undertook long-distance pilgrimages. Gods were no less liberal in response, using birds in flight and nodding statues, earthquakes and sheep livers.

If religion was important from the very beginning of ancient communication, a second distinctive feature emerged mostly in the last millennium or so BCE, under the Achaemenid Persian and Roman empires, and also the empire of the Maurya in India. Although there had always been bilingual populations at the interstices of ancient societies, such as the Phoenicians and later the Greeks, now there were bilingually administered empires, like Persia , which used Persian and Aramaic, and Rome which used Latin and Greek.

In such empires, religious life, too, was more complicated than in earlier states, and commerce was more active, better organized, and farther-reaching. Communication tools like maps and coins became more sophisticated as well as more common. These changes were not only extensive but also intensive. In the most populous and wealthy regions, like Egypt , the intermingling of populations from the Hellenistic period onward led not just to bilingualism, but to biculturalism, too.

The quantitative change was so great that the quality of communications must have changed also: it became cross-cultural. For the first time in antiquity indeed, in history , fiduciary coinage appeared, the result of innovations in Roman financial policy during the third and fourth centuries CE. Moreover, for the first time, Greeks and Romans came into extensive, permanent contact with the interiorr of the Levant, the Iranian plateau, and India, and with religions notably more different from their own than those they had encountered in Celtic Europe or the Punic Mediterranean.

The spread of Christianity to Roman cities was one eventual result. At the end of antiquity, the Mediterranean basin had more money that it would again until the early modern period, and more places with Christian majorities than it ever would again. Peachin 4. For essays on medieval communications, a subject of comparable scope, see Mostert , Canepa a. On Late Antiquity: Ellis and Kidner 5. Rabinow A contrary view: Chase-Dunn and Hall 6. Early evolution of the field: Innis ; Inose For anthropology and sociology, see Vansina , who addresses communications explicitly; Geertz , who addresses them implicitly.

Note Shepherd at al. A possibly unique philosophical treatment: Habermas a,b. A general treatment of tis much-discussed subject: Manetti Federalist Papers , no. Phaedo b Note, in this connection, Andreu and Virlouvet Note Brosius Figures 4. Flower For modern protocols, see Galloway Berners-Lee For epigraphy in its social context, see Meyer A general study of gestures: Bolens Gestures in other nonverbal forms: Catoni Maynard-Smith and Harper Naiden , Actes de la table ronde, Institut Ausonius, Pessac Ancient writing as communication: Arslan ed.

La "parola" delle imagini e delle forme di scrittura. Mnicazione nel mondo antico. Messina ; Bresson et al. Bordeaux In: Rafael Capurro - John Holgate eds. Angeletics as an Approach to the Phenomenology of Communication. Munich, , Eine wunderbare Aussicht. Jetzt schreiben wir das Jahr Seit dem 4. Jahrhundert n. Als Wallfahrtsort entdeckt das Jahrhundert den Berg Nebo neu. Profane Tauschorte: die Botschaft der Dinge. Ein arabischer Suq ist der profane Tauschort par excellence. Sie sind es, die am Versammlungs- und Tauschort der Khane mit den Einheimischen zusammentreffen.

Das Angebot macht auf die dem Waren-Ding eingeschriebene Botschaft aufmerksam. Seit dem 2. Jahrhundert v. Aber schon ab Mitte des 3. Jahrtausends v. Der Ruinenort: die Botschaft der Spur Palmyra. Volney , Jahrhunderts vor? Hier findet Volney Gastfreundschaft und Unterkommen. Zerstreut lassen wir unsere Blicke schweifen, Versunkenheit im Anblick des Ruinenfeldes stellt sich nicht mehr ein. In Europa aber werden ihre Berichte kaum zur Kenntnis genommen. Gehen so die Werke der Menschen zu Grunde? Verschwinden so Reiche und Nationen? Das Wenn Reisende des Man bedurfte der Materialisierung in Form des dinglich-konkreten Spuren-Feldes, um sich der Geschichte zu vergewissern.

Mensching , Egger, Stephan: Auf den Spuren der verlorenen Zeit. Frankfurt am Main Scheck, Frank Rainer: Jordanien. Ostfildern, 4. Aufl, Oxford University Press Preface 1. The Invention of a Ritual 2. Venues and Offerings 3. Prayers and Answers 4. A God Says No 5. Rules, Rewards, and Experts 6. Markers and Messes 7. A Detective Story 8. The Demise of a Ritual.

This book deals with a subject that evokes the slaughter of animals and the feasts of the Homeric poems and Classical Athens. Yet the most common Greek word for killing an animal for a good was thuein "to make smoke. So are Latin "fumus", or "smoke" and thus or "incense. The two leading views of Greek sacrifice say little of this smoke. One of these views, Walter Brukert's, presupposes that Greek ways of making animal offerings descended from Stone Age hunters. As implied by the title of one of Burkert's books, Homo Necans , the Greek worshipper was a prototypical killer.

The other leading view, that of Marcel Detienne and the late Jean-Pierre Vernant, supposes that Greek ways of making animals offerings, and also eating them, unified the citizenry of the Classical city-states. The Greek worshipper was the prototypical democrat. The same conclusions would hold for religions with similar rites, such as the religion of pagan Rome , or even of ancient Israel.

Scholars of Greek religion had other reasons to doubt these views, and even to doubt the importance given to animal offerings. Burkert, Vernant, and Detienne trafficked in social science with more or less staying power; and Burkert did the same with natural science. Archeologists had always known there was more to worship than animal sacrifice. Literary critics knew that the stress on rituals, coupled with a divorce of ritual from mythic antecedents, had done a kind of violence to Greek experience, which was as much about gods and heroes known though myth as it was about rites known through anthropology and sociology.

And they knew that the gods of the poets and historians responded to acts of sacrifice less predictably than in the two prevailing views. Further discussion at chapter 6 here. In contrast, Greek tuphein and its English cognate, "smoke," have no sacrificial character.


  • O Universo não é uma idéia minha (Portuguese Edition).
  • Rashomon [English Translation].
  • Angeletics Work in Progress - Greek, Egytpian and Hebrew Traditions.
  • Friedrich Nietzsche (–) | SpringerLink.
  • "+relatedpoststitle+";
  • Reflections of a Modern Man.
  • The Annotated Book in the Early Middle Ages | Utrecht Studies in Medieval Literacy.

I The Invention of a Ritual. When an ancient Greek prayed, he or she might burn an offering. After noticing the smoke from the fire, a god might grant the prayer and accept the offering, or he might not. Odysseus experienced both responses. At the start of the Illiad , when the Achaeans suffered from a plague, Odysseus brought a hecatomb of animals to the priest of Apollo, Chryses, hoping that the pries would sacrifice them and pray to Apollo for relief.

Chryses was a likely intercessor, for the god had inflicted the plague after Agamemnon refused to release his daughter, a captive. Odysseus returned the girl to her father. With this wrong righted, the priest performed the rite, and Apollo "heard him," ending the plague.

After he escaped from the Cyclops, he sacrificed the ram that had carried him to safety from the monster's cave - an apt thanksgiving. When the smoke rose into the air, Zeus "paid no heed. This time, Odysseus was at a disadvantage. Before, he was not. It did not matter what the offering was. The Achaeans gave some number of ca cattle, Odysseus a particular ram. Other worshippers in Homer gave incense and a woven dress. Odysseus and Chryses offered the hecatomb on behalf of the army, but Odysseus offered the ram on behalf of his crew. The conduct of the worshippers did matter.

The Achaeans had satisfied Apollo, but Odysseus had not satisfied Zeus. The god also mattered. After Apollo granted Chryses's prayer, the Achaeans sang and danced.

Sacrifice let the worshippers commune with the god. Or, if the god were displeased, as Zeus was, the rite failed to achieve this effect. The two sides communicated, but did not commune. The same animal: Stanford ad 9. Whence have these prejudices against you arisen? For certainly this great report and talk has not arisen while you were doing nothing more out of the way than the rest, unless you were doing something other than most people; so tell us. So listen. And perhaps I shall seem to some of you to be joking; be assured, however, I shall speak perfect truth to you.

What kind of wisdom is this? Just that which is perhaps human wisdom. For perhaps I really am wise in this wisdom; and these men, perhaps,. You know Chaerephon, I fancy. And you know the kind of man Chaerephon was, how impetuous in whatever he undertook. Now the Pythia replied that there was no one wiser. And about these things his brother here will bear you witness, since Chaerephon is dead. For I am conscious that I am not wise either much or little. What then does he mean by declaring that I am the wisest? He certainly cannot be lying, for that is not possible for him.

I went to one of those who had a reputation for wisdom,. I seem, then, in just this little thing to be wiser than this man at any rate, that what I do not know I do not think I know either. So I had to go, investigating the meaning of the oracle, to all those who were reputed to know anything. So I must relate to you my wandering as I performed my Herculean labors, so to speak, in order that the oracle might be proved to be irrefutable. For after the public men I went to the poets, those of tragedies, and those of dithyrambs,.

So, taking up the poems of theirs that seemed to me to have been most carefully elaborated by them, I asked them what they meant, that I might at the same time learn something from them. Now I am ashamed to tell you the truth, gentlemen; but still it must be told. For there was hardly a man present, one might say, who would not speak better than they about the poems they themselves had composed.

So again in the case of the poets also I presently recognized this,. And at the same time I perceived that they, on account of their poetry, thought that they were the wisest of men in other things as well, in which they were not. So I went away from them also thinking that I was superior to them in the same thing in which I excelled the public men.

And in this I was not deceived; they did know what I did not, and in this way they were wiser than I. I replied then to myself and to the oracle that it was better for me to be as I am. Therefore I am still even now going about and searching and investigating at the god's behest anyone, whether citizen or foreigner, who I think is wise; and when he does not seem so to me, I give aid to the god and show that he is not wise.

And by reason of this occupation I have no leisure to attend to any of the affairs of the state worth mentioning, or of my own , but am in vast poverty. And in addition to these things, the young men who have the most leisure, the sons of the richest men, accompany me of their own accord, find pleasure in hearing people being examined, and often imitate me themselves, and then they undertake to examine others; and then, I fancy, they find a great plenty of people who think they know something, but know little or nothing.

From among them Meletus attacked me, and Anytus and Lycon, Meletus angered on account of the poets, and Anytus on account of the artisans and the public men,. And whether you investigate. Now so far as the accusations are concerned which my first accusers made against me, this is a sufficient defence before you; but against Meletus, the good and patriotic, as he says, and the later ones, I will try to defend myself next.

So once more, as if these were another set of accusers, let us take up in turn their sworn statement. It is about as follows: it states that Socrates is a wrongdoer because he corrupts the youth and does not believe in the gods the state believes in, but in other.

Such is the accusation. But let us examine each point of this accusation. He says I am a wrongdoer because I corrupt the youth. And that this is so I will try to make plain to you also. Come here, Meletus, tell me: don't you consider it. For it is evident that you know, since you care about it. For you have found the one who corrupts them, as you say, and you bring me before these gentlemen and accuse me; and now, come, tell who makes them better and inform them who he is.

Do you see, Meletus, that you are silent and cannot tell? And yet does it not seem to you disgraceful and a sufficient proof of what I say, that you have never cared about it? But tell, my good man, who. Are these gentlemen able to instruct the youth, and do they make them better? But how about this? Now that I do not lie against God I have the following proof: I have revealed to many of my friends the counsels which God has given me, and in no instance has the event shown that I was mistaken.

Once on a time when Chaerephon made inquiry at the Delphic oracle concerning me, in the presence of many people Apollo answered that no man was more free than I, or more just, or more prudent. However, do not believe the god even in this without due grounds, but examine the god's utterance in detail. Who in the world more free,—for I accept neither gifts nor pay from any one? Whom would you with reason regard as more just than the one so reconciled to his present possessions as to want nothing beside that belongs to another?

And would not a person with good reason call me a wise man, who from the time when I began to understand spoken words have never left off seeking after and learning every good thing that I could? And what shall we say is accountable for this fact, that although everybody knows that it is quite impossible for me to repay with money, many people are eager to make me some gift?

Or for this, that no demands are made on me by a single person for the repayment of benefits, while many confess that they owe me a debt of gratitude? Or for this, that while other men get their delicacies in the markets and pay a high price for them, I devise more pleasurable ones from the resources of my soul, with no expenditure of money? And now, if no one can convict me of misstatement in all that I have said of myself, do I not unquestionably merit praise from both gods and men? Now very likely the god repulsed him from his attempt to investigate an ancient myth as though it were a painting to be tested by the touch.

He had recently been at the shrine of Ammon, and it was plain that he was not particularly impressed by most of the things there, but in regard to the everburning lamp he related a story told by the priests which deserves special consideration ; it is that the lamp consumes less and less oil each year, and they hold that this is a proof of a disparity in the years, which all the time is making one year shorter in duration than its predecessor ; for it is reasonable that in less duration of time the amount consumed should be less.

Besides, Demetrius, not to allow that small things are indication of great stands directly in the way of many arts ; for it will result in taking away from us the demonstration of many facts and the prognostication of many others. This was what one might hear from the priests of the prophetic shrine there ; so some other rejoinder must be offered to them, if we would make for the sun the wonted order of its course immutable, in accord with the tradition of the ages.

In fact, the eclipses will prove it, as the sun more frequently casts a shadow on the moon and the moon on the earth ; the other facts are clear, and there is no need to disclose in further detail the imposture in the argument. But on the assumption that the report is true, is it not better to assign the cause to some coldness or moisture in the air by which the flame is made to languish, and so very likely does not take up nor need very much to support it?

Or, quite the reverse, may we assign the cause to spells of dryness and heat? For great was the ancient repute of the divine influence there, but at the present time it seems to be somewhat evanescent. What need to speak of others, when in Boeotia, which in former times spoke with many tongues because of its oracles, the oracles have now failed completely, even as if they were streams of flowing water, and a great drought in prophecy has overspread the land?

For nowhere now except in the neighbourhood of Lebadeia has Boeotia aught to offer to those who would draw from the well-spring of prophecy. As for the rest, silence has come upon some and utter desolation upon others. All this was in harmony, as it were, with events to come ; for Mardonius was vanquished while the Greeks were led, not by a king, but by a guardian and deputy of a king 4 ; and he fell, struck by a stone j ust as the Lydian dreamed that he was struck in his sleep.

While they were wondering and questioning the mere possibility that the god had been born, not in their island, but somewhere else, the prophetic priestess told them in another oracle that a crow would show them the spot. So they went away and, when they reached Chaeroneia, they heard the woman who kept their inn conversing about the oracle with some strangers who were on their way to Tegyrae. There have been also more recent manifestations than these at these oracles, but now the oracles are no more ; so it is well worth while, here in the precinct of the Pythian god, to examine into the reason for the change.

Thucydides, v. Proceeding onward from the temple, we had by this time reached the doors of the Cnidian Clubhouse. There was quiet among the other people there because of the hour, as they were engaged in taking a rub-down or else watching the athletes. The foundations may still be seen. Thus those maladies and emotions of the soul which it would be good to disclaim and conceal in the presence of an older man, they bring naked and exposed before the god.

Moralia, e. The fact is that the man who holds that the obsolescence of such of the oracles as have ceased to function has been brought about by some other cause and not by the will of a god gives reason for suspecting that he believes that their creation and continued existence was not due to the god, but was brought about in some other way. For prophecy is something created by a god, and certainly no greater or more potent force exists to abolish and obliterate it. Now I do not like what Planetiades said, and one of the reasons is the inconsistency which it creates regarding the god,[p.

Now moderation, adequacy, excess in nothing, and complete selfsufficiency are above all else the essential characteristics of everything done by the gods ; and if anyone should take this fact as a starting-point, and assert that Greece has far more than its share in the general depopulation which the earlier discords and wars have wrought throughout practically the whole inhabited earth, and that to-day the whole of Greece would hardly muster three thousand men-at-arms, which is the number that the one city of the Megarians sent forth to Plataeae 1 for the god's abandoning of many oracles is nothing other than his way of substantiating the desolation of Greece , in this way such a man would give some accurate evidence of his keenness in reasoning.

For who would profit if there were an oracle in Tegyrae, as there used to be, or at Ptoiim, where during some part of the day one might possibly meet a human being pasturing his flocks? And regarding the oracle here at Delphi, the most ancient in time and the most famous in repute, men record that for a long time it was made desolate and unapproachable by a fierce creature, a serpent; they do not, however, put the correct interpretation upon its lying idle, but quite the reverse ; for it was the desolation that attracted the creature rather than that the creature caused the desolation.

But to-day there is one priestess and we do not complain, for she meets every need. There is no reason, therefore, to blame the god ; the exercise of the prophetic art which continues at the present day is sufficient for all, and sends away all with their desires fulfilled. In the same way, in those days, prophecy employed more voices to speak to more people, but to-day, quite the reverse, we should needs be surprised at the god if he allowed his prophecies to run to waste, like water, or to echo like the rocks with the voices of shepherds and flocks in waste places. Herodotus, ix.

But from the demigods a few souls still, in the long reach of time, because of supreme excellence, come, after being purified, to share completely in divine qualities. Peiper But I cannot brook this talk of universal destruction ; and such impossibilities, in recalling to our minds these utterances, especially those about the crow and the stag, must be allowed to revert upon those that indulge in such exaggeration. Is not that so? Either process gives forty, and when this is multiplied five times by three it gives the specified number. Caerellium, xviii. Of all these things there are, in many places, sacrifices, ceremonies, and legends which preserve and jealously guard vestiges and tokens embodied here and there in their fabric.

Moralia, c, and the lines of Empedocles there quoted. Moralia, c. Moralia, c and d. Moralia, b and e. But the greatest error in regard to the truth is that of the theologians of Delphi who think that the god[p. And as for the story which I have heard before about this flight and the removal to another place, it is dreadfully strange and paradoxical, but if it has any vestige of truth in it, let us not imagine that what was done in those days about the oracle was any slight or common affair.

Let this statement be ventured by us, following the lead of many others before us, that coincidently with the total defection of the guardian spirits assigned to the oracles and prophetic shrines, occurs the defection of the oracles themselves ; and when the spirits flee or go to another place, the oracles themselves lose their power, but when the spirits return many years later, the oracles, like musical instruments, become articulate, since those who can put them to use are present and in charge of them.

But you unwittingly take back what you concede ; for you agree that these demigods exist, but by your postulating that they are not bad nor mortal you no longer keep them ; for in what respect do they differ from gods, if as regards their being they possess immortality and as regards their virtues freedom from all emotion or sin? The father of Aemilianus the orator, to whom some of you have listened, was Epitherses, who lived in our town and was my teacher in grammar. He said that once upon a time in making a voyage to Italy he embarked on a ship carrying freight and many passengers. It was already evening when, near the Echinades Islands, the wind dropped, and the ship drifted near Paxi.

Almost everybody was awake, and a good many had not finished their after-dinner wine. Suddenly from the island of Paxi was heard the voice of someone loudly calling Thamus, so that all were amazed. Thamus was an Egyptian pilot, not known by name even to many on board. As many persons were on the vessel, the story was soon spread abroad in Rome, and Thamus was sent for by Tiberius Caesar. Herodotus, ii. He himself, by the emperor's order, had made a voyage for inquiry and observation to the nearest of these islands which had only a few inhabitants, holy men who were all held inviolate by the Britons.

Shortly after his arrival there occurred a great tumult in the air and many portents ; violent winds suddenly swept down and lightning-flashes darted to earth. When these abated, the people of the island said that the passing of someone of the mightier souls had befallen. Moralia, a - a. What, in fact, is there to prevent our accepting an utterance that is impressive and most highly philosophical? For if it be rejected, it does away with many things which are possible but cannot be proved ; and if it be allowed as a principle, it brings in its train many things that are impossible or non-existent.

For by this reasoning Epicurus will be shown to be a worse man than Gorgias the sophist, and Metrodorus worse than Alexis the comic poet; for Alexis lived twice as long as Metrodorus and Gorgias more than a third as long again as Epicurus. For example, many of the animals that are sluggish in movement and slow in their reactions and many that are lascivious and ungovernable live a longer time than the quick and the clever.

Therefore they do not well who make God's eternal existence to be the result of watchfulness and the thrusting aside of destructive agencies. No, immunity from emotion and destruction ought to reside in the blessed Being, and should require no activity on His part.

Perhaps, however, to speak thus with reference to people that are not present does not show great consideration.

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So it is right that Cleombrotus should resume the topic which he discontinued a few moments ago about the migration and flight of the demigods. Yet it seems to be close to the subject of natural phenomena and Plato 1 has given the key-note for it, not by an unqualified pronouncement, but as the result of a vague concept, cautiously suggesting also the underlying idea in an enigmatic way ; but, for all that, there has been loud disparagement of him on the part of other philosophers.

But there is set before us for general use a bowl of myths and stories combined, and where could one meet with more kindly listeners for testing these stories, even as one tests coins from foreign lands? It was near the Persian Gulf that I found him, where he holds a meeting with human beings once every year ; and there I had an opportunity to talk with him and met with a kindly reception.

The other days of his life, according to his statement, he spends in association with roving nymphs and demigods. He was the handsomest man I ever saw in personal appearance and he never suffered from any disease, inasmuch as once each month he partook of the medicinal and bitter fruit of a certain herb. He was practised in the use of many tongues ; but with me, for the most part, he spoke a Doric which was almost music.

While he was speaking, a fragrance overspread the place, as his mouth breathed forth a most pleasant perfume. Besides his learning and his knowledge of history, always at his command, he was inspired to prophesy one day in each year when he went down to the sea and told of the future. Potentates and kings' secretaries would come each year and depart. His power of prophecy he referred to the demigods. He made most account of Delphi and there was none of the stories told of Dionysus or of the rites performed here of which he had not heard ; these too he asserted were the momentous experiences of the demigods and so, plainly, were those which had to do with the Python.

Such also, he said, were the stories about Typhons and Titans 3 ; battles of demigods against demigods had taken place, followed by the exile of the vanquished, or else judgement inflicted by a god upon the sinners, as, for example, for the sin which Typhon is said to have committed in the case of Osiris, or Cronus in the case of Uranus ; and the honours once paid to these deities have become quite dim to our eyes or have vanished altogether when the deities were transferred to another world.

In fact, I learn that the Solymi, who live next to the Lycians, paid especial honour to Cronus. Many accounts similar to these are to be had from theological history. But, as that man said, if we call some of the demigods by the current name of gods, that is no cause for wonder ; for each of them is wont to be called after that god with whom he is allied and from whom' he has derived his portion of power and honour.

Moralia, b-c. Cleombrotus said nothing more, and his account appeared marvellous to all. The inner area of the triangle is the common hearth of all, and is called the Plain of Truth, in which the accounts, the forms, and the patterns of all things that have come to pass and of all that shall come to pass rest undisturbed ; and round about them lies Eternity, whence Time, like an ever-flowing stream, is conveyed to the worlds. Opportunity to see and to contemplate these things is vouchsafed to human souls once in ten thousand years if they have lived goodly lives ; and the best of the initiatory rites here are but a dream of that highest rite and initiation; and the words of our philosophic inquiry are framed to recall these fair sights there — else is our labour vain.

He had ranged widely in literature and was no foreigner, but a Greek by birth, and replete with Greek culture to a high degree. Of these he leaves two to be held in common, the earth for all below and Olympus for all above, and the three that lie between were assigned to the three gods. Enough of legends!